
Wie die Zukunft des Handwerks genau aussieht, lässt sich nicht vorhersagen. Sicher ist: Sie wird zunehmend digital, vernetzt und datengetrieben. Gemeinsam mit der BROCHIER Gruppe haben wir mit OctoLink eine IoT-Lösung entwickelt, die Heizungsanlagen digital überwacht und relevante Betriebsdaten zentral verfügbar macht. Im Mittelpunkt stand dabei nicht nur ein einzelnes Produkt, sondern das Zusammenspiel von Hardware, Daten und digitalem Interface. Um diese Idee verständlich und überzeugend zu vermitteln, haben wir OctoLink von der Produktkonzeption und dem Design bis zur digitalen Plattform und visuellen Inszenierung begleitet.
Die zentrale Herausforderung lag darin, zwei Welten konsequent miteinander zu verbinden: die physische IoT-Box vor Ort und die digitale Umgebung, in der ihre Daten sichtbar und nutzbar werden.
OctoLink erfasst relevante Messwerte von Heizungsanlagen und übermittelt sie an ein eigens dafür entwickeltes IoT-Portal. Dort können Nutzer den Zustand und die Effizienz ihrer Anlagen zentral überwachen und Daten detaillierter auswerten.
Automatisierte Alarmmeldungen weisen darauf hin, wenn Werte vom definierten Sollzustand abweichen oder festgelegte Grenzwerte überschritten werden. So entsteht aus technischen Messdaten eine konkrete Grundlage, um Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und den Anlagenbetrieb gezielt zu optimieren.
Damit aus einer Vielzahl technischer Messwerte ein tatsächlich nutzbares Werkzeug wird, braucht es mehr als reine Datenerfassung.
Das entwickelte IoT-Portal übersetzt die Informationen des OctoLink in eine übersichtliche digitale Anwendung. Diagramme und grafische Darstellungen unterstützen dabei, Entwicklungen und Abweichungen schnell zu erfassen. Gleichzeitig lassen sich die verbundenen OctoLink-Boxen über die Plattform verwalten.
So werden Hardware und Software zu einem zusammenhängenden System: Die Box sammelt Informationen direkt an der Anlage, das Portal macht sie verständlich und handlungsrelevant.
Zentrale Funktionen:
Neben der Entwicklung des Produkts bestand eine weitere Aufgabe darin, OctoLink so zu präsentieren, dass Funktionsweise und Potenzial unmittelbar verständlich werden.
Dafür entwickelten wir eine digitale Produktvorstellung, deren Herzstück eine detaillierte 3D-Animation bildet. Der Trailer setzt OctoLink visuell in Szene und erklärt zentrale Eigenschaften des Produkts sowie das Zusammenspiel mit dem IoT-Portal.
Ergänzend entstand eine Präsentation, die tiefer in Funktionen und Produktdetails einsteigt. Die verschiedenen Formate greifen dabei ineinander: Während die Animation Aufmerksamkeit erzeugt und das Grundprinzip schnell vermittelt, schafft die Präsentation Raum für eine detailliertere Auseinandersetzung mit der Lösung.
OctoLink zeigt, wie Digitalisierung im Handwerk konkret werden kann: nicht als abstrakte Zukunftsvision, sondern als vernetztes Produkt, das Informationen aus der realen Anlage in eine digitale Arbeitsumgebung überführt.
Für uns bestand die Aufgabe darin, diese Verbindung über verschiedene Ebenen hinweg konsistent zu gestalten – vom physischen Produkt über das Interface bis zu seiner kommunikativen Inszenierung.
Bei OctoLink ließ sich die digitale Anwendung nicht losgelöst von der Hardware betrachten. Entscheidend war, beide Bestandteile von Beginn an als gemeinsame Product Experience zu denken.
Die Gestaltung musste deshalb unterschiedliche Anforderungen zusammenbringen: ein physisches Produkt im technischen Umfeld, die verständliche Aufbereitung umfangreicher Messdaten und eine visuelle Sprache, mit der sich das Konzept auch ohne tiefes technisches Vorwissen vermitteln lässt.
Diese Verbindung prägte auch die Produktkommunikation. Die 3D-Animation machte es möglich, Funktionen und Zusammenhänge sichtbar zu machen, die sich mit klassischen Produktaufnahmen nur schwer erklären lassen. Das Portal wiederum zeigt, wie aus den Daten der Box eine unmittelbar nutzbare digitale Anwendung entsteht.
Mit OctoLink hat BROCHIER eine digitale Lösung geschaffen, die klassische Gebäudetechnik mit IoT-Technologie und einer zentralen Datenplattform verbindet.
Das Projekt steht damit exemplarisch für eine Form der Digitalisierung, bei der Technologie nicht isoliert betrachtet wird: Hardware, Software, Interface und Kommunikation greifen ineinander und formen gemeinsam ein digitales Produkt.

Von der Hardware über das Interface bis zur digitalen Inszenierung: Wir entwickeln vernetzte Produkterlebnisse, die komplexe Technologien verständlich, nutzbar und überzeugend machen.